Frédéric Chopin steht im Mittelpunkt eines einzigartigen Abends, der musikwissenschaftliche Betrachtungen mit Live-Musik verbindet. Am Samstag, dem 9. Mai, um 18:00 Uhr findet eine Diskussion über den polnischen Komponisten statt, moderiert von Antoni Pizà. Es nehmen die international renommierten Experten John Rink, Moritz Weber und Francisco Javier Albo teil.
Dieses Symposium, das größtenteils in englischer Sprache abgehalten wird, bietet einen tiefgründigen und multidisziplinären Einblick in das Werk, die Interpretation und das Vermächtnis von Chopin und bringt führende Stimmen aus den Bereichen Musikwissenschaft und zeitgenössische Musikkritik zusammen.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet ein Klavierkonzert von Juan Carlos Fernández Nieto, dessen solide internationale Karriere und interpretatorische Sensibilität ihn zu einem der herausragendsten Pianisten seiner Generation machen.
🎼Konzertprogramm
Das Konzert wird eine Auswahl einiger der bekanntesten Werke Chopins beinhalten:
- Ballade op. 23 Nr. 1
- Polonaise op. 40 Nr. 1
- Nocturnes, Op. 48
- Polonaise op. 26 Nr. 1
- Mazurkas op. 59
- Polonaise op. 53 „Eroica“
- Andante Spianato und Große Polonaise Brillante op. 22
👥Teilnehmer
Juan Carlos Fernández Nieto
Der spanisch-amerikanische Pianist blickt auf eine herausragende internationale Karriere zurück und trat als Solist mit bedeutenden Orchestern in Europa und Amerika auf. Sein internationaler Ruhm festigte sich nach seinem Debüt in der Carnegie Hall. Er gewann Preise bei renommierten Wettbewerben und ist weiterhin als aktiver Musiker und Konzertpianist tätig.
John Rink
Als renommierter Musikwissenschaftler hat er umfangreich zu musikalischer Aufführungspraxis, Musik des 19. Jahrhunderts und digitaler Musikwissenschaft publiziert. Er ist Chefredakteur vonChopins Gesamtwerk: Eine neue kritische AusgabeEr leitete außerdem wichtige Forschungsprojekte wie Chopin Online. Seit 2015 ist er Mitglied der Jury des Internationalen Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerbs.
Moritz Weber
Als Pianistin, Lehrerin und Kulturjournalistin verbindet sie ihre künstlerische Tätigkeit mit Musikanalyse und -vermittlung. Sie arbeitet regelmäßig mit dem Schweizer Radiosender SRF 2 Kultur zusammen, und ihre Chopin-Forschung hat internationale Anerkennung gefunden. Ihr Interesse an Originalquellen veranlasste sie, Polnisch zu lernen, um tiefer in den Briefwechsel des Komponisten einzutauchen.
Antoni Pizà
Als Musikwissenschaftler und -vermittler ist er die treibende Kraft hinter dieser Veranstaltung. Er lehrte unter anderem an der Hofstra University, der City University of New York und dem Konservatorium der Balearen. Derzeit leitet er die Stiftung für Iberische Musik am Graduate Center (CUNY).
Francisco Javier Albo
Mit einem Doktortitel in Musikwissenschaft von der City University of New York konzentrierte er sich in seiner Forschung auf die Rezeption von Chopins Musik im 19. Jahrhundert. Seine Arbeit verbindet historische Studien mit zeitgenössischen Perspektiven auf musikalische Aufführungspraxis und -wahrnehmung.

Samstag 9 Mai 2026
18:00 h.
Plaça Cartoixa, 6, 07170 Valldemossa, Illes Balears, España, Valldemossa
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